26.08.2009

Presse-Information zum Konzernzwischenbericht
1. Halbjahr 2009

SIMONA im ersten Halbjahr 2009: Positives Ergebnis trotz starker Umsatzeinbußen
Ergebnis vor Steuern 3,5 Mio. EUR – Positives EBITDA für das Gesamtjahr angestrebt

Kirn, 26.08.2009.  Der SIMONA Konzern hat im ersten Halbjahr deutliche Umsatzrückgänge hinnehmen müssen. Insbesondere die äußerst schwache Konjunktur in den wichtigsten Abnehmerbranchen Chemie und Maschinenbau hat zu einem Rückgang der Umsatzerlöse um 50,8 Mio. EUR auf 106,3 Mio. EUR geführt. Das sind 32,3 Prozent weniger als im Vorjahreszeitraum.

Trotz der stark gesunkenen Umsatzerlöse konnte ein positives Ergebnis erzielt werden. Das Ergebnis vor Ertragsteuern beträgt 3,5 Mio. EUR (Vorjahr 13,5 Mio. EUR), Das ist einem frühzeitig eingeleiteten Kostensenkungsprogramm zu verdanken, das die Einführung von Kurzarbeit ebenso beinhaltet wie die  kritische Überprüfung aller Sachkosten.

Das multifunktionale neue Werk in Litvinov, Tschechien, hat vom Produktionsstart Ende 2008 an positiv zum Ergebnis beigetragen und die Marktposition von SIMONA in Osteuropa deutlich verbessert.

Die Bilanzsumme erhöhte sich gegenüber dem 31.12.2008 um 4,7 Mio. EUR auf 249,5 Mio. EUR. Die liquiden Mittel sind weiter angestiegen. SIMONA hat im ersten Halbjahr 2009 6,3 Mio. EUR (Vorjahr 12,0 Mio. EUR) in Sachanlagen investiert.

SIMONA geht nach wie vor von einer schwierigen Entwicklung für das Gesamtjahr aus. „Die anhaltend schlechte Auftragslage belastet stark die für unser Geschäft wichtige Investitionsneigung der Unternehmen. Wir erwarten für das zweite Halbjahr eine Seitwärtsbewegung mit wenigen Impulsen,“ so Wolfgang Moyses, Vorsitzender des Vorstandes, „Die Erreichung des Umsatzziels von 200 Mio. EUR ist ambitioniert. An der Erzielung eines positiven EBITDA für
2009 halten wir fest.“

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